Bayern-Trainer Thomas Tuchel glaubt weiter an seine Mannschaft. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Balk/dpa)

Bayern-Trainer Thomas Tuchel richtete den Blick nach dem am Ende ärgerlichen 2:2 in der ersten Halbfinal-Begegnung gegen Real Madrid ganz schnell auf das entscheidende Champions-League-Rückspiel in Spanien.

«Es lohnt sich nicht, lange mit dem Ergebnis zu hadern. Die Ausgangslage ist ganz klar. Wir fahren nach Madrid – and the winner takes it all», sagte Tuchel in der Allianz Arena. Der Sieger am Mittwoch kommender Woche wird dann ins Endspiel am 1. Juni im Londoner Wembleystadion einziehen.

Die Bayern hatten die Partie in der Allianz Arena nach dem 0:1-Pausenstand durch Tore von Leroy Sané und Harry Kane gedreht. Aber in der Schlussphase schlug Real durch einen Elfmeter des zweifachen Torschützen Vinicius Junior zurück. «Real hat das schon mit anderen Teams gemacht», bemerkte Tuchel zu Reals Effektivität. «Wir haben die erste Hälfte verloren und die zweite gewonnen», sagte Tuchel: «Es ist immer noch ein Fifty-fifty-Spiel.»

Ähnlich äußerte sich Real-Coach Carlo Ancelotti: «Es ist noch nichts entschieden.» Angesichts des Heimvorteils im Halbfinal-Rückspiel wertete der ehemalige Bayern-Coach das Ergebnis allerdings als «gut fürs Rückspiel».

«Das Bernabeu ist einer der schwersten Orte»

Tuchel weiß, dass es eine große Leistung seiner Bayern braucht, um mit dem Finaleinzug in der Königsklasse die letzte Titelchance der Saison zu erhalten. «Das Bernabeu-Stadion ist einer der schwersten Orte, zu gewinnen», sagte der 50-Jährige. «Wir haben 90 Minuten, 120 Minuten, vielleicht ein Elfmeterschießen. Das Ziel ist klar, wir müssen gewinnen.»

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