Freiburg setzt auf Janina Minge (l). (Urheber/Quelle/Verbreiter: Hauke-Christian Dittrich/dpa)

Auf eine Polizistin als möglicher Favoritenschreck setzen die Fußballerinnen des SC Freiburg im DFB-Pokal-Finale gegen den VfL Wolfsburg. Nationalspielerin Janina Minge geht in ihrem Beruf auf Streife, am Donnerstag  (16.45 Uhr/ARD und Sky) in Köln hofft die 23-Jährige auf eine Überraschung gegen den neunmaligen Cupgewinner.

Minge erinnerte an das Endspiel 2019, als der SC nur mit 0:1 dem VfL unterlag. «Das Ergebnis ärgert mich immer noch. Wir haben damals gesehen, dass alles drin war. Wenn wir noch bisschen Glück auf unserer Seite haben, bin ich mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen können», sagte sie vor der Partie.

Der DFB hat für das Finale bisher 42.000 der 44.808 Tickets verkauft und hofft auf ein volles Rhein-Energie-Stadion – ein Zuschauerrekord für das Pokal-Endspiel ist es längst. «Dass wir vor so einer Wahnsinnskulisse spielen dürfen, da ist einfach nur Freude da», sagte Minge. «Ich denke, dass wir es genießen können und wollen und das eine oder andere Prozent mehr raushauen können.»

EM-Titel mit Polizeinationalmannschaft

Die Freiburger Torjägerin war schon Europameisterin mit der deutschen Polizeinationalmannschaft und debütierte im Februar beim 0:0 in Duisburg gegen Schweden in der DFB-Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

«Janina ist für uns sicherlich eine emotionale Leaderin, die über 90 Minuten versucht, alles reinzuhauen, was sie hat», sagte SC-Trainerin Theresa Merk. «Das ist etwas, was uns extrem gut tut – auch ihre körperliche Härte und Robustheit.»

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