Joan Laporta, Präsident des FC Barcelona, während einer Pressekonferenz in Barcelona. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Gerard Franco Crespo/DAX via ZUMA Press Wire/dpa)

Präsident Joan Laporta vom FC Barcelona hat im Transfer-Poker um Bayern-Stürmer Robert Lewandowski erneut auf die wirtschaftliche Situation des Vereins verwiesen.

Die Vereinsspitze arbeite daran, «eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammenzustellen», sagte Laporta dem Sender Radio Catalunya. «Das ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage nicht einfach.» Weltfußballer Lewandowski hatte erklärt, seinen 2023 auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängern zu wollen. Barça gilt als möglicher Interessent.

Mehrere Medien hatten zuletzt berichtet, die Münchner seien an Barcelonas Ousmane Dembélé interessiert. Die Katalanen haben dem französischen Offensivspieler nach Angaben von Laporta ein neues Angebot vorgelegt, dieser denke aber auch über andere Offerten nach. «Wir haben große Anstrengungen unternommen, damit er bleibt», sagte Laporta, der eine zeitnahe Entscheidung in dem Fall ankündigte.

Die spanische Zeitung «Mundo Deportivo» hatte zuletzt ohne Nennung von Quellen berichtet, Barça wolle den 33 Jahre alten Lewandowski unbedingt verpflichten und hoffe, in den nächsten Tagen mit den Münchnern Verhandlungen aufnehmen zu können. Die Katalanen sollen demnach zudem erwägen, den Münchnern im Poker um Lewandowski ein Tauschgeschäft mit dem Niederländer Memphis Depay vorzuschlagen.

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