Torwart-Trainer Toni Tapalovic (l) wurde von den Bayern freigestellt. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Matthias Balk/dpa/Archivbild)

Der FC Bayern München hat sich von seinem Torwart-Trainer Toni Tapalovic getrennt. Wie der Verein mitteilte, wurde der 42-Jährige mit sofortiger Wirkung freigestellt.

«Insbesondere Differenzen über die Art und Weise der Zusammenarbeit haben jetzt dazu geführt, dass wir getrennte Wege gehen», sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Über einen Nachfolger machte der Club keine Angaben.

Zuvor hatten zuerst die «Bild» und dann auch Sport1 über die Trennung berichtet. Tapalovic war seit 2011 der verantwortliche Coach für die Torhüter beim Bundesliga-Spitzenreiter und gilt als enger Vertrauter von Nationaltorhüter Manuel Neuer. «Ich werde dich vermissen!», schrieb der 36-Jährige in einer ersten Reaktion auf Instagram. Mit Tapalovic verlasse nach 11,5 Jahren nicht nur ein absoluter Pionier des modernen Torwartspiels, sondern vor allem auch ein großartiger Mensch den Club. «Nicht zuletzt hast du auch mich und mein Torwartspiel geprägt und auf ein neues Level gehoben», so Neuer.

Nübel kritisiert: Wenig Kontakt zu Tapalovic

Zuletzt hatte der von den Bayern an die AS Monaco ausgeliehene Torwart Alexander Nübel kritisiert, dass es sehr wenig Kontakt mit Tapalovic gegeben hatte, seit er in Frankreich spielt. «In der Zeit, wo ich in Monaco bin, gab es nicht viel Kontakt. Davor hatten wir ein normales Verhältnis. Ich glaube schon, dass man ab und zu sich austauschen hätte können über die Situation», sagte Nübel im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF. Salihamidzic hatte anschließend angekündigt: «Darüber werden wir intern sprechen.»

Der FC Bayern hatte Nübel 2021 an die Monegassen verliehen. Nach dem Saison-Aus von Neuer wegen eines Unterschenkelbruchs hatte sich der Club um eine vorzeitige Rückkehr des 26-Jährigen, dessen Leihvertrag in Frankreich noch bis zum Sommer läuft, bemüht.

Tapalovic ist ein langjähriger Freund und auch Trauzeuge von Neuer. «Klar, die beiden sind sehr gut befreundet. Aber am Ende geht es darum, dass der Torwart-Trainer den Torwart bestmöglich trainiert und vorbereitet auf die Spiele», sagte Nübel.

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