Bayern-Trainer Thomas Tuchel hat Personalsorgen. (Urheber/Quelle/Verbreiter: Sven Hoppe/dpa)

Der FC Bayern München muss einige Zeit auf Innenverteidiger Dayot Upamecano und Defensivakteur Konrad Laimer verzichten. Beide Abwehr-Stammkräfte zogen sich beim 1:0 im Bundesliga-Nachholspiel am Mittwochabend gegen Union Berlin Muskelverletzungen zu. 

«Es ist eine Faserverletzung der Oberschenkel-Rückseite», sagte Trainer Thomas Tuchel zu Innenverteidiger Upamecano. «Es ist eine Sache von Wochen, nicht von Tagen. Das ist extrem bitter für Upa und für uns. Er ist seit vielen Wochen in absoluter Topform.»

Laimer verließ die Arena humpelnd. «Ich hoffe, dass es so wenig wie möglich ist», sagte der Österreicher. Diese Hoffnung scheint sich nicht zu erfüllen. Der TV-Sender Sky berichtete am Donnerstag, dass Laimer mit einem Muskelfaserriss in der Wade, bei dem auch die Sehne betroffen sei, womöglich bis März ausfallen könnte. Eine Bestätigung des Vereins gab es nicht. Von Tuchel werden in der Pressekonferenz am Freitag zum kommenden Spiel gegen den FC Augsburg genauere Angaben erwartet.

Upamecano fällt aus – Kim beim Asien-Cup

Mittelfeldspieler Laimer, der wegen der personellen Engpässe in der Abwehr als rechter Außenverteidiger aushelfen musste, würde bei einem so langen Ausfall auch das Bundesliga-Topspiel in Leverkusen und das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Lazio Rom verpassen. Womöglich droht auch Nationalspieler Joshua Kimmich ein Ausfall. Er war nach dem Union-Spiel an der Schulter angeschlagen, 

Da Minjae Kim wegen seiner Abstellung zum Asien-Cup weiter fehlt, rückt Neuzugang Eric Dier (Tottenham Hotspur) nach dem Upamecano-Ausfall im Abwehrzentrum in den Fokus. Gegen Berlin kam er zur Pause für den Franzosen Upamecano zum Einsatz und zeigte ein solides Debüt. Vor große Aufgaben wurde er nicht gestellt. Am Samstag könnte Dier in Augsburg erstmals in der Münchner Startelf auflaufen.

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